

Kleidung:
Essen/trinken:
Yogamatten/Yogateppiche:
Frauen:
Menstruation: Grundsätzlich ist es jeder Frau selbst überlassen, ob sie an ihren Tagen Yoga praktiziert oder nicht. Yoga kann die klassischen Menstruationsbeschwerden stark lindern bis ganz zum Verschwinden bringen und das allgemeine Wohlbefinden enorm verbessern.
Dennoch ist es ratsam, an den Tagen mit starkem Regelfluss kein Ashtanga Vinyasa zu üben. Dieser Ratschlag, der sich, wie gesagt, auf Ashtanga Vinyasa bezieht, hängt mit dem Halten von Mula Bandha, einer Anspannung des Beckenbodens, zusammen. Aus energetischer Sicht soll der aktivierte Beckenboden die Energie nach oben leiten. Die Menstruation soll jedoch ungehindert abbluten können, also ohne dass die Beckenbodenmuskulatur den nach unten und außen gerichteten Fluss beeinträchtigt.
Schwangerschaft:
Yoga in der Schwangerschaft ist natürlich höchst empfehlenswert. Am besten gleich nach vorheriger Abklärung mit dem Arzt die Schwangeren-Stunden besuchen, damit kann man sich die Schwangerschaft und auch die Geburt durchaus „versüßen“.
Vorsicht ist allerdings beim Ashtanga Vinyasa geboten – es wird empfohlen, in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft kein Ashtanga zu praktizieren.
Bitte auch dem Lehrer Bescheid geben, solltet Ihr schwanger sein (und man sieht es noch nicht ;).
Eigenverantwortung:
In den Yogaeinheiten wird größtenteils ein physisches, dynamisches und mitunter auch herausforderndes Yoga unterrichtet. Bewegung birgt immer auch die Gefahr von Verletzung. Es ist wichtig seine Grenzen zu erkennen und diese zu respektieren, um Verletzungen zu vermeiden.
Die Teilnahme am Unterricht erfolgt auf eigene Verantwortung. Daher ist es ratsam, wenn Ihr Euch nicht sicher seid, ob es für Euch gesundheitlich passend ist, vorher Rücksprache mit einem Arzt zu halten. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Schwangerschaft bitte unbedingt den/die YogalehrerIn informieren. Sollten während des Übens Schmerzen/Beschwerden auftreten, bitte gleich dem/der YogalehrerIn Bescheid geben.
Eine kleine „Haus-Ordnung“ bzw. die Yoga-Etikette:
Food for Thought:
Jeder hat unterschiedliche Gründe und Motivationen, Yoga zu praktizieren. Die einen tun es, um fit zu werden oder zu bleiben, die anderen, um einen ruhigeren Geist zu entwickeln.
Aber es ist nicht das „Warum“, das zählt, sondern der Umstand, dass wir uns auf unsere Matte stellen und uns 1,5 Stunden ausschließlich mit uns selbst „hier und jetzt“ auseinandersetzen.
Unser Verstand ist ständig mit der Verarbeitung der Vergangenheit und der Planung der Zukunft beschäftigt. Kein Wunder daher, dass es uns schwer fällt, während des Übens konzentriert und fokussiert zu bleiben. Alle möglichen Angelegenheiten, Verantwortungen und Sorgen lenken uns soweit ab, dass wir unsere unendlichen Möglichkeiten, die unmittelbar vor uns liegende Gegenwart und das schiere Geschenk unseres Lebendigseins aus den Augen verlieren.
Die körperlich fordernde Ashtanga-Praxis hilft uns dabei, das dicke Gewebe endloser Gedanken zu heben, und lässt uns eine erstaunliche Klarheit, innere Stille und damit einhergehendes körperliches Wohlbefinden erleben.
Was auch immer die Herausforderungen sind, die das Leben an Dich stellt, Du wirst viel daraus gewinnen, wenn es Dir gelingt, in den 1,5 Stunden auf der Matte alles andere loszulassen und Dich nur Dir selbst zu widmen. Auf ein Baldiges in einer der Stunden!
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