Doris Gintör-Erben

2015, das war ein spannendes Jahr.
Ich absolvierte mein Intensivtraining bei meinen wichtigsten Lehrern Romana und Sascha Delberg in der Yogawerkstatt.

Workshops mit Richard Freeman, Ty Landrum, Gregor Maehle, Tim Feldmann und anderen verschafften mir ein größeres Spektrum an Herangehensweisen. Die zusätzliche Ausbildung Prä- und Postnatales Yoga und das Unterrichten von YinYoga liefern mir eine ganze Bandbreite an Tools, alle mit dem gleichen Ziel: die Innenschau.

Das aus anfänglichem Interesse, einer Leidenschaft sogar ein Beruf werden würde, habe ich damals nicht geahnt. Je mehr Zeit ich meiner Praxis widme, desto stärker wird meine Überzeugung und desto größer die Liebe zum Yoga. Wer bin ich, was will ich? Wann soll ich differenziert betrachten, wann auf Distanz gehen? Fragen über Fragen.

Die Antwort kommt früher oder später auf der Matte, irgendwann zwischen Sonnengruß und Savasana, oder „off“ der Matte bei einer Alltagsbegebenheit Natürlich gibt es Zeiten, da geht auf psychischer Ebene gar nichts weiter. Dann tu ich es für meinen Körper, mein Rücken dankt es mir jedes Mal. Und wenn der Kopfstand die anschleichenden Falten nicht wegzaubern kann, so schaffen es Atmung, Asanas und Drishti, mich zu kräftigen, zu erden und auf Kurs zu halten.

Die Freude am Üben, die Freude sich selbst durch Yoga neu zu entdecken, die Freude an der eigenen Kraft, das Spüren seiner Mitte, diese Entdeckungsreise möchte ich meinen Schülerinnen und Schüler im Unterricht vermitteln. Das Ziel meiner Einheiten ist: etwas weg vom Kopf wandern und mehr in den Körper hineinhorchen und hineinspüren. Das Selbstwertgefühl, den eigenen Willen und den Körper zu stärken und elastisch zu halten.

Jahrelang habe ich Freiheit, Zufriedenheit und Leichtigkeit auf allen Kontinenten gesucht, heute stelle ich mich auf 2 lila Quadratmeter (die Farbe meiner Matte) … und inhaliere sie!

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