Katharina

Seit wann praktizierst Du Yoga, wie kamst Du dazu, was war der Auslöser?

Seit Oktober 2009; der Auslöser war Neugier, ich hatte viel von Yoga gehört, darüber gelesen, Freunde haben praktiziert, ich wollte, wissen, ob das wirklich so toll ist, ob an dem Mythos Yoga wirklich was dran ist.

Warum übst Du Ashtanga Vinyasa Yoga, warum Mysore?

Ich übe Mysore, weil ich dabei in meinem Rhythmus üben kann und somit das Üben ganz auf mich abgestimmt ist, meine Aufmerksamkeit ist bei mir und nicht bei einem Lehrer, der mir etwas vorzeigt; ich glaube, ein Vorteil von Mysore ist auch, dass dadurch, dass einem niemand eine Postion vorzeigt, versucht man auch nichts nachzumachen, nicht krampfhaft in eine Position zu kommen, die man (noch) nicht kann, das Üben ist so mehr auf den eigenen Körper abgestimmt, es verführt weniger dazu, über die Grenzen, die uns der Körper vorgibt, hinauszugehen; ich übe Mysore in der Früh weil mich der (All-)tag da noch nicht erwischt hat, ein bisschen wie ein unbeschriebenes Blatt … Und wenn Mysore am Anfang steht, fängt die Geschicht’ schon gut an!

Was motiviert Dich, beim Yoga „dranzubleiben“?

Es geht mir nach dem Yoga immer besser als vorher! Komme ich einige Zeit nicht zum Üben, geht es mir ab, Yoga ist quality-time mit mir, mein date mit mir.

Was „bringt“ Dir Yoga? Hat die Yogapraxis etwas in Deinem Leben verändert (körperlich, geistig, emotional, beruflich, einstellungsmäßig …), was?

Ich habe jetzt einen fühlbaren Bizeps und Trizeps 😉

Ich gehe nicht mehr so oft über die geistige Brücke in die Zukunft und in die Vergangenheit, diese Brücke erscheint mir  weiter entfernt, somit bleibe ich mehr im Hier, damit fällt viel Gedanken-Ballast ab; es gibt einen Unterschied zwischen dem, was wirklich passiert, und der Geschichte, die ich mir darüber, was passiert, erzähle, und ich sehe diesen Unterschied und kann aus dieser Geschichte wieder aussteigen!

Dein Beruf?

In-house Legal Counsel

zurück