Zeig her deine Füße – Betrachtung und Analyse deines Fundaments

medizinisch informiertes Yoga mit Nadine Felzmann und Daniel Ringhofer
Modul 1 – Der Fuß

Samstag, 22.10., 12.30- 16:30 Uhr
Sonntag, 23.10., 10:00-14:00 Uhr

„Unsere Füße tragen uns durch unser gesamtes Leben, lasst uns ihnen mehr Beachtung schenken.“

Unsere Haltung beginnt bei unserem Fundament, den Füßen. Sie verhalten sich wie ein Trampolin und dämpfen jeden deiner Schritte. Ein gesunder Fuß ist deshalb elastisch und stabil zugleich. Sie haben die Fähigkeit sich zu verdrehen und geben uns halt als auch Beweglichkeit zu gleich. Über Muskeln und Faszien sind sie mit den Knien, dem Becken und der Wirbelsäule verbunden. Einige Faszienleitbahnen können sogar von der Ferse bis zur Stirn verfolgt werden. Was an deinen Füßen passiert hat Auswirkungen auf deinen gesamten Körper, sogar auf dein Gehirn, denn deine Füße sind auch Sinnesorgan. Mit ihnen nimmst du deinen Untergrund wahr.

Im Yoga beschäftigen wir uns oft und intensiv mit unseren Füßen. Sie müssen uns als erste Instanz im Gleichgewicht halten, sorgen dafür dass wir in eine tiefe Hocke gelangen ohne dabei das Gleichgewicht zu verlieren. Sie unterstützen die Beinachse in den Stehpositionen.

Als Yogalehrer*innen werden uns viele Fragen über den Körper, seine Haltung und seine Funktion gestellt.
„Ist das Normal?“ „Mir tut das weh, was soll ich tun?“ „Ist das Gesund für mich?“ Das kann verunsichern. Der menschliche Körper ist schließlich sehr Komplex. Man will nichts falschen sagen, vor allem dann nicht wenn die Person gegenüber Schmerzen hat. Je präziser unser Wissen, desto leichter fällt es uns sichere und spezifische Aussagen zu treffen.
Zu wissen ab wann es besser ist ärztliche oder therapeutische Hilfe aufzusuchen kann davor bewahren verletzt zu werden.


Ist dieser Kurs für mich?
Dieser Kurs ist vor allem für Yogalehrer*innen, aber auch für interessierte Übende die bereits eine gefestigte Praxis haben und es ganz genau wissen wollen.

Workshop Inhalt
Nach unserem Kurs hast du ein umfangreiches Wissen über die Anatomie und die Funktion des Fußes als auch der Beine. Ein neuer und geschulter Blick auf den Körper wird dir künftig helfen spezifische Adjustments anzuwenden um dort zu unterstützen wo es notwenig ist.

Konkret erwartet dich:

Theorie

  • Die Anatomie des Fußes:
    • Knochen
    • Gelenke
    • Muskeln
    • Faszienketten

(Teilweiße wird dir dafür vorab ein Video zur verfügung gestellt)

  • Biomechanik
    • Achsen
    • Ebenen
    • Bewegungen des Fußes
  • Funktion und Physiologie des Fußes
  • Fuß-Fehlstellungen, wie kannst du sie erkennen?
  • Füße als Sinnesorgan
  • Ein kurze Ausflug in die Systemtheorie – Alles bedingt sich gegenseitig.

Praxis

  • Palpation: Was kann ich an den Füßen tasten?
  • Sehen und spüren neu entdecken – Wir untersuchen unsere Füße.
  • Asana und Vorübungen:
    • Stehpostionen und Gleichgewichtsübungen
    • Mobilität des OSG
    • Wie gut dämpft mein Fuß? Wie gut hält er mich?
    • Dreipunkt Belastung und Fußverschraubung
  • Adjustments und Fazilitation

Termin:
Samstag, 22.10., 12.30 – 16.30Uhr
Sonntag 23.20., 10-14 Uhr

Kosten: 150 Anmeldungen via –> Direktlink

Über Nadine und Daniel

Nadine Felzmann
Ich arbeite als Sport-Physiotherapeutin, Osteopathin und Yogalehrerin. Seit vielen Jahren schon fließt das Yoga in meine Therapie mit ein. Ich nutze die Asana Praxis zur Vermittlung von Körperwahrnehmung und Verbesserung von Beweglichkeit sowie die Atmung als Unterstützung osteopathischer Techniken. Ein Wunsch von mir ist es, mein gesammeltes Wissen mit anderen Teilen zu können und durch die Gespräche mit anderen Therapeut*innen, Yogalehrer*innen, Ärzt*innen und Trainer*innen meine eigenen Arbeit als Therapeutin zu vertiefen.


Daniel Ringhofer
Yoga, mit allen seinen Facetten, ist meine Leidenschaft. Vor allem das Erforschen des Bewusstseins und der eigenen Wahrnehmung. Wie fühlt sich das Leben heute aus meiner Perspektive an? Diese Frage beeinflusst nicht nur mich sondern prägt ebenfalls meinen Unterricht. Neben dieser mit Worten nicht ganz einfach zu beantwortenden Frage steht allerdings auch eine Begeisterung für die greifbareren Aspekte der Yogapraxis, denn auch der Körper möchte erforscht werden. In meiner therapeutischen Tätigkeit als medizinischer Masseur möchte ich in erster Linie helfen die Körperwahrnehmung zu schulen damit sich der Körper selbst erfahren kann. Denn letztlich blicken wir auf jede Erfahrung immer durch die Linse unserer Wahrnehmung.