Rita

Seit wann praktizierst Du Yoga, wie kamst Du dazu, was war der Auslöser?

Ich habe mit dem Praktizieren Ende 2012 begonnen. Auslöser war das Interesse, das ich schon lange hatte, aber irgendwie hat sich vorher nie der passende Zeitpunkt ergeben. Als ich in Thailand einen Freund besuchte, lernte ich Yoga kennen. Anfangs nahm ich an Yogastunden teil, in denen die Asanas sehr lange gehalten wurden, mir wurde nach einiger Zeit ziemlich langweilig, und ich hatte alle Zeit, an viele andere Sachen zu denken …

Ich begab mich auf die Suche nach einem anderem Yogastil. Zufällig sah ich ein Schild mit der Aufschrift  „Ashtanga Yoga”. Ich hatte keine Ahnung, was das ist – aber ich erkundigte mich nach Klassen, und am nächsten Morgen besuchte ich meine erste Mysore Klasse. Ja, und seit diesem Zeitpunkt pratiziere ich nun Ashtanga Yoga.

Warum übst Du Ashtanga Vinyasa Yoga, warum Mysore?

Es hat eine Tradition, die für mich stimmig ist.
Die Reihenfolge der Asanas ist festgelegt, ich muss mir somit vorher keine Gedanken machen, was ich denn heute für Asanas praktizieren möchte, auch sind die Asanas aufeinander abgestimmt – somit unterstützen sich diese gegenseitig bzw. bereiten für die darauffolgenden vor.
Anfangs habe ich einige andere Yogastile versucht – jedoch konnte ich mich mit keinem davon anfreunden …

Mysore aus dem Grund, dass ich mich in der Zeit, in der ich praktiziere, völlig auf mich fokussieren kann (ich versuch’s zumindest J). Die Yogapraxis ist eine sehr individuelle und keineswegs für jeden gleich – das wird bei Mysore berücksichtigt.

Auch bin ich eher ungeduldig, warte nicht gerne und mag es nicht, wenn ich mein Tempo und meine Praxis an jemand anderen anpassen soll. Das bleibt mir automatisch erspart J.

Was motiviert Dich, beim Yoga „dranzubleiben“?

Die Motivation ist ein Auf und Ab – aber die  „Aufs” überwiegen. Diese sind für mich:
Ich lerne mich, was meine Denkmuster, Ansichten usw. und meinen Körper betrifft, gut kennen – oft vielleicht mehr, als mir lieb ist …
Es wird nicht langweilig, da es immer etwas Neues gibt
Es ist kein Ende in Sicht
Die Praxis ist oft wie ein Spiegel für mich
Es gibt mir genug Lesestoff

Was „bringt“ Dir Yoga? Hat die Yogapraxis etwas in Deinem Leben verändert (körperlich, geistig, emotional, beruflich, einstellungsmäßig …), was?

Ja, Yoga hat schon so einiges bei mir verändert, und ich denke, da gibt’s noch so einiges, was mich erwartet …
Es hat mir mehr Bodenhaftung gegeben.
Auch lerne ich meinen Körper immer besser kennen und  traue mir somit einiges mehr zu.
Meine Prioritäten, Denkweise und Ansichten haben sich in einigen Hinsichten verändert.
All diese Veränderungen wechseln jedoch im Laufe der Zeit immer und immer wieder …

Dein Beruf?

Da gibt’s einige …. Freiberuflich bin ich als Diätologin und als Yogalehrerin tätig, als Studentin widme ich mich noch bis Herbst der Lebensmittelproduktentwicklung, und in Teilzeit bin ich als Geschäftsreisenbuchende beschäftigt.

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