Stefan

Seit wann praktizierst Du Yoga, wie kamst Du dazu, was war der Auslöser?

Mein erster Kontakt mit Yoga war im Sommer 2014. Ich suchte damals nach einem Weg, etwas für meinen Körper zu tun, hatte aber keine Lust auf Joggen, Schwimmen oder gar Fitnesscenter. Eine Freundin hat mir damals Yoga empfohlen – und so habe ich eine Schnupperstunde in einem Bikram Yoga Studio ausprobiert, und mir war vom ersten Moment klar, dass Yoga genau das Richtige für mich ist. Bikram Yoga war also so etwas wie meine „erste Yoga-Liebe“.

Warum übst Du Ashtanga Vinyasa Yoga, warum Mysore?

Ich hatte ein Jahr ausschließlich Bikram Yoga praktiziert und habe dann im Sommer 2015 aus Neugierde eine Schnupperstunde in einer Ashtanga Klasse ausprobiert. Ich war sofort fasziniert von der Serie und habe mich für einen Grundkurs in der Yogawerkstatt bei Christa angemeldet. Ich habe gleich nach der zweiten oder dritten Klasse auf Anraten von Christa meine erste Mysore Stunde ausprobiert, und das war der Moment, in dem mir klar wurde, dass Ashtanga Yoga und insbesondere die Mysore Klassen für mich die perfekte Kombination sind.

Zeitig in der Früh in eine Mysore Klasse zu gehen ist für mich der beste Weg, in den Tag zu starten. Ich liebe es, dass Studenten und Studentinnen auf verschiedensten Levels gemeinsam praktizieren – ich liebe die Atmosphäre im Raum, die Energie, die von den Übenden ausgeht. Ich finde es genial, dass man jederzeit einen Lehrer/eine Lehrerin zu sich bitten kann, um ganz gezielte Tipps und Hinweise für bestimmte Übungen zu erhalten. Ich liebe es, dass die LehrerInnen durch den Raum gehen, beobachten, und genau dann, wenn es passt, einen kleinen Tipp geben oder eine kleine Korrektur machen und dann wieder – wie wie gute Geister – weiterziehen und anderen Übenden helfen.

Was motiviert Dich, beim Yoga „dranzubleiben“?

Dazu brauche ich keine Motivation – Yoga hat mein Leben, meine Balance und mein Wohlbefinden so positiv beeinflusst, dass ich mir gar nicht vorstellen könnte, mit dem Üben aufzuhören. Die Frage stellt sich also gar nicht 🙂

Was „bringt“ Dir Yoga? Hat die Yogapraxis etwas in Deinem Leben verändert (körperlich, geistig, emotional, beruflich, einstellungsmäßig …), was?

Yoga bringt mir Balance und Stabilität im Leben. Es hat sich nahezu alles verändert, seit ich mit dem Praktizieren begonnen habe. Ich habe gelernt, geduldiger zu sein, die Dinge und die Leute zu nehmen, wie sie sind, verschiedenste Dinge nicht mehr so wichtig zu nehmen und dankbarer zu sein für das, was ich habe und das, was mir gelingt. Als zusätzlicher Bonus bin ich viel fitter geworden, habe abgenommen und habe auch ganz nebenbei meine Ernährung komplett umgestellt und fühle mich nun rundum wohler.

Dein Beruf?

Ich arbeite im Projektmanagement in einer Softwarefirma.

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