Mysore Style Yoga

Was ist Mysore?

Wir unterrichten Yoga im authentischen Mysore-Stil, wie er von Shri K. Pattabhi Jois vorgegeben wurde und heute weltweit unterrichtet und praktiziert wird.

Mysore ist sowohl individuelles Üben als auch Austausch und Verbindung mit dem Lehrer, der Lehrerin. Darüber hinaus birgt es die herzerwärmende Erfahrung, Teil eines Sanghas zu sein, sprich, einer Gemeinschaft von Menschen, die das Yoga genauso ernst nehmen wie man selbst.

Es ist zugleich auch die Form des Übens, die am stärksten häufiges, regelmäßiges Üben voraussetzt – was sich wiederum nicht immer leicht mit dem individuellen Tagesprogramm in Einklang bringen lässt.

Daher haben wir uns bemüht, ein möglichst breites wöchentliches Angebot für Euch bereitzuhalten.

Wir glauben, dass Mysore die beste Methode ist, um sich eine eigene regelmäßige Yoga-Praxis aufzubauen, weil es sowohl dem Schüler, der Schülerin die Initiative überlässt (statt dass er/sie einfach passiv mitpraktiziert, was der Lehrer, die Lehrerin ansagt) als auch ihm/ihr die Unterstützung durch den Lehrenden gibt. Diese erfolgt durch adjustments, sprich, ein gezieltes Hineinhelfen in die Position, durch Korrekturen und durch Hinweise, welche Schwerpunkte zu setzen sind.

Was ist Ashtanga Vinyasa Yoga

Das System des Ashtanga Vinyasa Yoga, wie es von Shri T. Krishnamacharya (1888-1989) entwickelt und vor allem durch Shri K. Pattabhi Jois (1915-2009) weltweite Verbreitung fand und findet, schließt an das achtstufig aufgebaute System des Ashtanga Yoga nach Patanjali an.

Unterrichtet hat Shri K. Pattabhi Jois aber vor allem Asanas, die dritte Stufe. Und war damit ganz im Einklang mit seiner Zeit: Denn tatsächlich wird Yoga, seit es in der westlichen Welt populär geworden ist, vornehmlich mit dem Üben von Asanas identifiziert.

In die Techniken des Pranayama, der vierten Stufe, weihte Shri K. Pattabhi Jois nur einige seiner fortgeschrittensten Schüler ein, denn er war der Auffassung, dass der Körper erst (durch das Üben von Asanas) ausreichend gestärkt werden müsste, eher er, wie ein aufnahmefähiges Gefäß, für Pranayama bereit wäre.

Ujjayi Atmung, Bandhas und Drishti

Das Ashtanga Vinyasa Yoga gründet vor allem auf dem konzentrierten, dynamischen Üben von Asanas unter Einbeziehung von damit synchronisierter Ujjayi-Atmung (hörbare Kehlkopfatmung) und Bandhas (Mula Bandha, Verschluss des Damms/Perineums, und Uddiyana Bandha, Verschluss auf der Höhe des Bauchnabels) sowie des jeweiligen Drishti (Konzentrationspunkt).

Die statischen, fünf Atemzüge lang gehaltenen Asanas werden durch eine Einatmung eingeleitet, fünf Atemzüge gehalten und durch eine Ausatmung beendet. Verbunden werden sie durch dynamische Vinyasas, wiederkehrende Bewegungssequenzen – ganz so, wie die Kugeln einer Mala, einer Gebetskette, durch den Faden aneinander aufgereiht sind. (Tatsächlich trägt Shri K. Pattabhi Jois’ Buch, eine Darstellung des Ashtanga Vinyasa Yoga, den Titel „Yoga Mala“.

Kann ich als Anfänger in die Mysore Stunde kommen?

Die Mysore-Einheiten sind– neben den Grundkursen – zudem auch ein möglicher Einstieg ins Ashtanga Vinyasa Yoga: Die SchülerInnen bekommen vom Lehrer bzw. der Lehrerin sukzessive eine Asana nach der anderen zum Üben und wachsen so mit der Zeit in die Erste Serie hinein. Neulinge werden gebeten, den Lehrer, die Lehrerin darüber zu informieren, dass sie zu ihrer ersten Mysore-Klasse kommen. Grundsätzlich ist es aber von Vorteil, mit dem Ablauf der Ersten Serie bereits vertraut zu sein, ehe man Mysore zu üben beginnt.

täglich Mysore

  • Mo 7 – 10 & 17 – 19 Uhr
  • Di 7 – 12 Uhr
  • Mi 7 – 12 Uhr
  • Do 7 – 12 Uhr
  • Fr 7 – 10 & 17 – 19 Uhr
  • Sa 8 – 10 Uhr
  • So 15 – 17 Uhr

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